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Forschung

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Hier finden Sie eine Übersicht über Forschungsprojekte mit umweltpsychologischen Inhalten und Ansätzen.

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29 Projekte gefunden

RESIDENS - effizienteRe Energienutzung durch Systemtechnische Integration Des privaten ENdabnehmerS
Das interdisziplinäre Forschungsvorhaben RESIDENS (effizienteRe Energienutzung durch Systemtechnische Integration Des privaten ENdabnehmerS) hat die effizientere Nutzung regenerativer Energien durch die systemtechnische Integration des privaten Endabnehmers zum Ziel. In Abgrenzung zu bisherigen Ansätzen werden bei diesem Projekt gezielt die technische und die sozialwissenschaftliche Perspektive berücksichtigt. Im Vordergrund steht dabei die systemtechnische Optimierung des Einsatzes erneuerbaren Energien im elektrischen Versorgungssystem mit Hilfe der Smart-Metering-Technologie unter besonderer Berücksichtigung der Netzeffizienz. Inhaltliche Ziele des Projekts sind zum einen Aufbau und Erprobung einer Infrastruktur für Zähler- und Kommunikationssysteme sowie Entwicklung der dafür erforderlichen Netzbetriebsführungskonzepte, um ein Gesamtoptimum zu gewährleisten. Um hierfür die Voraussetzungen zu schaffen sollen Akzeptanz, Einstellungen und Verhalten der Verbraucher in privaten Haushalten hinsichtlich des Umgangs mit Energie und speziell hinsichtlich Smart-Metering systematisch empirisch untersucht werden.
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Zur Genese von Verkehrsmittelfixierungen – Ein empirischer Vergleich der Erklärungskraft unterschiedlicher Konzepte
Ergebnisse der psychologischen Interventionsforschung zum Verkehrsmittelwahlverhalten machen deutlich, dass Menschen ausgeprägte und schwer veränderbare Präferenzen für den Pkw haben. Verschiedene AutorInnen gehen davon aus, dass eine häufige Nutzung des Pkws zu einer Stabilisierung der Präferenz für dieses Verkehrsmittel führt und den Einfluss von aktuellen potenziellen Einflussfaktoren schwächt. Zur Erklärung der Resistenz gegenüber Interventionen wurde insbesondere das Konstrukt der Gewohnheit ins Feld geführt. Die bisher diskutierten Konzepte variieren allerdings in ihren Annahmen über Genese und Funktion und haben damit unterschiedliche Implikationen für Prävention und Intervention. Ziel des beantragten Projektes ist es, das Phänomen der Fixierung, d.h. der unangemessenen Stabilität von Präferenzen (bei veränderten externen und internen Bedingungen) im Kontext eines integrierten Normaktivationsmodells zu untersuchen. Insbesondere soll vergleichend analysiert werden, durch welche Mechanismen (Assoziation, Skripts, Heuristiken) das Phänomen der Verkehrsmittelfixierung erklärt werden kann, und welche Rolle Sozialisationseinflüsse hierbei spielen. Ein weiteres Ziel ist die Erkundung von Möglichkeiten der Überwindung von Fixierungen. Damit trägt das Projekt dazu bei, die derzeitige Diskussion um die kognitiven Korrelate von Gewohnheiten zu fokussieren und öffnet das Konzept von Gewohnheiten stärker für psychologische Interventionen; hier im Sinne einer nachhaltigen Mobilität. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Klimaschutzbestrebungen ist dies als wichtiges gesamtgesellschaftliches Ziel zu betrachten.
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Partizipatives Social Marketing zur Etablierung eines rationelleren Umgangs mit Energie an der Ruhr-Universität Bochum
Die Möglichkeiten der Reduktion von Energiekosten durch verändertes Nutzerverhalten werden derzeit von Organisationen kaum ausgeschöpft. Für die Ruhr-Universität Bochum wurde 1999 das Energieeinsparpotenzial durch verändertes Nutzerverhalten auf 5 bis 15% geschätzt. Dieses Potenzial gilt es durch psychologische Interventionsstrategien zu aktivieren. Als relevante Verhaltensweisen wurden z.B. Lüftungsverhalten, Heizungsregulation und das Nutzerverhalten an PC-Arbeitsplätzen spezifiziert. Die maßgeschneiderte Kampagne basiert auf Konzepten des partizipativen sozialen Marketings. Weitere Informationen unter http://www.energie.rub.de/index.html
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Akzeptanz und Potenzial von freiwilligen Ausgleichszahlungen im Rahmen des Klimaschutzes
Derzeit bieten verschiedene Initiativen Möglichkeiten zu freiwilligen Ausgleichszahlungen für Klimaschutz an. Der Ausgleich wird durch die freiwillige Finanzierung von Maßnahmen geleistet, die Emissionen mit vergleichbarer Klimawirkung an anderer Stelle einsparen (z.B. durch den Ersatz von fossilen durch regenerative Energieträger). Untersucht werden die Bedingungen für die Akzeptanz, die Nutzung und Potenziale (Nutzungsbereitschaft) von freiwilligen Ausgleichszahlungen als Instrument für den Klimaschutz. Hierbei werden in einzelnen Teilstudien Fluggäste befragt, die schon Ausgleichszahlungen geleistet haben, ferner interessierte Fluggäste und solche, die noch keinerlei Erfahrungen mit Ausgleichszahlungen haben. Dies geschieht jeweils auf zwei Ebenen – zum einen allgemein bezogen auf freiwillige Ausgleichszahlungen, zum anderen konkret am Beispiel einer Initiative (z.B. Atmosfair).
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Feldstudie zur Wirkung von Fluglärm auf das Belästigungserleben, die Wohn-, Lebensqualität und Gesundheit der Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet
Im Kontext der Ausbauplanungen am Flughafen Frankfurt wurde eine umfassende Feldstudie zur Wirkung von Fluglärm auf das Belästigungserleben, die Wohn-, Lebensqualität und Gesundheit der Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet durchgeführt. Mehr als 2300 Anrainer des Flughafens wurden in face-to-face-Interviews befragt, 200 von ihnen nahmen zusätzlich an einer vertiefenden Experience-Sampling-Studie teil, in der das Belästigungserleben im Tagesverlauf protokolliert wurde. Für die Wohnadresse jedes Probanden wurden verschiedene akustische Belastungsgrößen für die Geräuschbelastung durch Flug-, Schienen- und Straßenverkehr bestimmt. Insgesamt zeigte sich, dass die Fluglärmbelästigung stärker war, als durch bestehende (Stand 2006) generalisierte Dosis-Wirkungskurven prognostizierbar. Der Fluglärm hatte nicht nur Auswirkungen auf das Belästigungs- und Störungserleben tags und nachts, sondern auf die Wahrnehmung der Wohn- und Umweltqualität in der Wohnumgebung insgesamt. Direkte Effekte des Lärmpegels auf den berichteten Gesundheitszustand waren kaum erkennbar, allerdings konnten Assoziationen zwischen der Fluglärmbelästigung und weiteren - berichteten - physischen Gesundheitsbeschwerden nachgewiesen werden.
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Besucherlenkung im Nationalpark Harz
Besucherlenkung im Nationalpark: Untersuchung zu Regelverstößen. 127 Besucherinterviews, Beobachtungen, Analyse der Besucherlenkungsmaßnahmen. Empfehlungen zur Optimierung der Maßnahmen.
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MOBILANZ - Möglichkeiten zur Reduzierung des Energieverbrauches und der Stoffströme unterschiedlicher Mobilitätsstile durch zielgruppenspezifische Mobilitätsdienstleistungen
Die Nachwuchsgruppe MOBILANZ ist im Förderschwerpunkt "Sozial-ökologische Forschung" angesiedelt und wird vom BMBF im Zeitraum von 2002 bis 2006 gefördert. Das übergeordnete Ziel von MOBILANZ besteht in der Zusammenführung von drei mobilitätsbezogenen Forschungsperspektiven: den Sozial- und Verhaltenswissenschaftlichen, den Naturwissenschaften und den Raumplanungswissenschaften.
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CARLOS - Evaluation eines Verkehrsprojektes
CARLOS ist ein System zur Feinverteilung des öffentlichen Verkehrs in einer ländlichen Region. Der Pilotversuch CARLOS wird in der Region Burgdorf am 12. April 2002 gestartet und dauert 3 Jahre. CARLOS wurde initiiert durch die CARLOS GmbH in Burgdorf. Betreiberin des Pilotversuches ist die Regionalverkehr Mittelland AG. CARLOS ist eine Vermittlungsplattform für Autofahrten in Privatfahrzeugen und funktioniert über sogenannte Haltepunkte, welche mit einem Automaten ausgerüstet sind. An den Automaten kann via Tourchscreen einerseits für 2.- ein Gutschein über bezogen werden, welcher vom Mitfahrer an den Mitnehmer abgegeben wird.
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Umweltbewußtsein in Deutschland
Wie ist es im Jahr 2004 um das Umweltbewusstsein bestellt? Ist der Umweltschutz überhaupt noch ein Thema oder handelt es sich um ein Streitthema vergangener Tage, das heute nicht mehr aktuell ist?
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Umbauen statt neu bauen: Sozial-ökologische Umgestaltungspotenziale im Nachkriegs-Wohnungsbestand
Ziel des Forschungsprojektes ist es, die bevorstehende Sanierung des Nachkriegsgebäudebestandes in ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltige Bahnen zu lenken. Mit mehr als einem Drittel repräsentieren die Gebäude der 50er/60er Jahre einen erheblichen Anteil am gesamten Geschosswohnungsbestand in Deutschland.
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Förderung von Bewertungskompetenz durch Bildung für eine nachhaltige Entwicklung
Von 1999 bis 2004 haben ca. 200 Modellschulen in 15 Bundesländern neue Unterrichtsmethoden und -materialien erarbeitet, um Schülerinnen und Schüler zur aktiven Teilhabe an einer gesellschaftlichen Entwicklung im Sinne der Agenda 21 zu befähigen. In diesem Rahmen wurde in Schleswig-Holstein eine Unterrichtseinheit zum Thema "Massentourismus" von einer Umweltpsychologin mit entwickelt und evaluiert.
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StadtLeben - Integrierte Betrachtung von Lebensstilen, Wohnmilieus, Raum-Zeit-Strukturen für die zukunftsfähige Gestaltung von Mobilität und Stadt
Ziel des Verbundvorhabens ist die Erarbeitung von Orientierungswissen für den planungspraktischen Umgang mit den gegenseitigen Wirkungsbeziehungen von Wohnen, Lebensgestaltung und Mobilität im Kontext einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Die zentrale Forschungsfrage richtet sich auf die empirische Untersuchung der Zusammenhänge zwischen dem Wohnen bzw. der Wohnstandortwahl und dem alltäglichen Mobilitätsverhalten.
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Behindertengerechtes Bauen: Sozialpsychologische Bedingungen
Behindertengerechtes Bauen ist gesetzlich verankert. Trotzdem und auch trotz den Anstrenungen von Behindertenorganisationen in Form von Vorträgen, Merklblättern u.ä. wird diesem Baukriterium wenig Bedeutung beigemessen. Dieses Projekt hat zum Ziel abzuklären, ob - und wenn ja welche - psychologischen Faktoren dafür verantwortlich sind.
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Das Bioenergiedorf Jühnde - Wärme und Stromversorgung durch Biomasse
In dem Vorhaben Das Bioenergiedorf ist geplant, unter aktiver Beteiligung der Bevölkerung und eines Ingenieurbüros die Strom- und Wärmeversorgung eines Dorfes auf die Basis von Biomasse umzustellen.
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Richtungshören: Einflüsse des auditiven Kontextes auf die Lokalisation von Schallquellen in der Vertikalen
Bei der Lokalisation von Geräuschquellen scheinen neben rein physikalischen auch psychologisch relevante Faktoren eine bedeutende Rolle zu spielen. Gegenstand dieser wahrnehmungspsychologischen Fragestellung ist der Einfluss des auditiven Kontextes, d.h. von simultan dargebotenen Hintergrundgeräuschen, auf die Lokalisation einer Geräuschquelle in der vertikalen Ebene.
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Kognitive Prozesse bei der Abgabe des globalen Lärm-Belästigungs-Urteils
Weitgehend noch ungeklärt ist, wie zusammenfassende Lärm-Belästigungsurteile von Betroffenen in Interviews zustande kommen. Insbesondere fehlen Erkenntnisse darüber, welche Gesichtspunkte in welchem Ausmaß in das zusammenfassende Urteil der Betroffenen im Interview über ihre Lärmbelästigung in ihrem Wohnumfeld eingehen. Eine genauere Kenntnis der kognitiven Prozesse und Regeln bei dieser Urteilsbildung ist nicht zuletzt von hoher praktischer Relevanz, da sich daraus Ansatzpunkte für eine Reduzierung der Lärmbelästigung der Bevölkerung und damit für einen effektiveren Lärmschutz ergeben können.
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Raumpartnerschaften und Freizeitverkehr
Der Freizeitverkehr folgt einer Spirale, die sich in den nächsten Jahren noch weiter aufdrehen wird. Die Probleme sind erkannt. Trotzdem haben herkömmliche Maßnahmen insbesondere im Freizeitverkehr bisher kaum Wirkungen gezeigt. Das Projekt will für die Lösung einen Neuansatz erschließen - die Raumpartnerschaft. Raumpartnerschaft bedeutet die Etablierung fester Austauschbeziehungen öffentlicher und privater Akteure zwischen Kontrasträumen, wie z. B. einem Ballungsgebiet und einem ländlichen Raum.
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GLOWA-Danube - integrative Techniken, Szenarien und Strategien zur Zukunft des Wassers im Einzugsgebiet der Oberen Donau
Das Wasser wirkt in alle ökonomische, kulturelle, soziale und ökologische Bereiche hinein und ist Grundlage für funktionierende Stoffkreisläufe und damit für eine saubere und stabile Umwelt. Es hat sich in GLOWA-Danube eine Gruppe von Wissenschaftlern zusammengefunden, die aus Hydrologen, Wasserwirtschaftlern, Meteorologen, Glaziologen, Geographen, Pflanzenökologen, Umweltökonomen, Umweltpsychologen und Informatikern zusammengesetzt ist. Ziel der gemeinsamen Forschung in GLOWA-Danube ist es, mit dem Entscheidungs-Unterstützungssystem DANUBIA erstmalig ein integratives Werkzeug zur Untersuchung der Nachhaltigkeit zukünftiger Wassernutzung zu entwickeln und zu nutzen.
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Ökonomie plus Moral: Verkehrsmittelwahl im Spannungsfeld ökologischer Normorientierung und monetärer Kosten
In dieser Feldstudie wird das Zusammenwirken von ökologischer Norm und monetären Kosten für den Kontext des individuellen Mobilitätsverhaltens analysiert.
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Eine systematische Übersicht über Fragebögen aus Lärmwirkungsstudien
In Fragebogen-Untersuchungen zur Lärmwirkung wurden bisher sehr unterschiedliche Operationalisierungen von Wirkungsvariablen (wie z.B. Belästigung, Störung von Aktivitäten) und außer-akustischen Faktoren (sog. "Moderatoren" wie z.B. Lärmempfindlichkeit, 'misfeasance') verwendet. Dieses Projekt zielt darauf ab, eine systematische Übersicht (in Form einer Datenbank) über unterschiedliche Methoden der Erfassung für verschiedene Konstrukte zu erstellen und bisherige Fragebögen einer qualitativen Inhaltsanalyse zu unterziehen.
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"WIR SPAREN WATT"
Diese Gemeinschaftsaktion, die darauf zielte, alle Studierenden und Angestellten der RUB zum Energiesparen zu ermuntern, hat das Energiesparforum der Ruhr-Universität 1998 ins Leben gerufen. Konzipiert und wissenschaftlich begleitet wurde die Aktion von der AE Kognitions- und Umweltpsychologie der Fakultät für Psychologie.
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Die Bedeutung von Wohngruppen für die Bildung nachhaltiger Konsummuster
Besteht eine Beziehung zwischen unseren Wohnbedingungen und umweltschonendem oder -schädigendem Verhalten? Lassen sich bauliche und soziale Strukturen identifizieren, welche nachhaltiges Konsumverhalten fördern? Die gebaute Umwelt, insbesondere auch die alltäglich erfahrene Wohnumgebung, hängt mit dem Entstehen nachhaltiger Konsummuster in mehrfacher Weise zusammen.
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Einfluss deskriptiver, personaler und sozialer Normen auf das Müllvermeidungsverhalten von Kindern und Erwachsenen – Ein Kulturvergleich zwischen Japan und Deutschland
Normen haben sich in vielen Bereichen umweltschonenden Handelns (zwar nicht als ausschließlich maßgeblich, jedoch) als durchaus stabile Einflussfaktoren erwiesen; dies gilt insbesondere für Müllvermeidungs- und Mülltrennungsverhalten. Hier hat sich eine Differenzierung zwischen sozialen (Erwartungen des sozialen Umfeldes) und personalen Normen (eigene moralische Motivation) als sinnvoll erwiesen. Weitere Differenzierungen, wie die zwischen injunktiver (man soll) und deskriptiver Norm (das wahrgenommene übliche Handeln der anderen) wurden bisher jedoch nicht berücksichtigt. Gerade das wahrgenommene Handeln im familiären Umfeld hat sich jedoch in einer aktuellen japanischen Studie als wichtigster normativer Einfluss auf Müll vermeidendes Handeln erwiesen. Hieran anknüpfend soll in einer vergleichenden japanisch/deutschen Studie das auf Müll (Müllvermeidung, Mülltrennung) bezogene Verhalten von Kindern und Erwachsenen analysiert werden. Bearbeitet wird die Frage, durch welche Aspekte des elterlichen Verhaltens umweltschonendes Verhalten von Kindern beeinflusst, und durch welche Variablen dies vermittelt wird. Der Kulturvergleich macht hier Sinn, da vorausgehende eigene Untersuchungen zeigen, dass soziale Normen in Japan einflussmächtiger sind als in deutschen Stichproben.
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Wirkungen zeitvarianter Schalle auf das Arbeitsgedächtnis
In diesem Forschunsbereich werden Effekte zeitvarianter Schalle (z.B. Sprechen oder Musik) auf die Prozesse des Arbeitsgedächtnisses (working memory) untersucht. Praktische Relevanz haben solche Untersuchungen z.B. für die Gestaltung von Büroräumen (insbes. Großraumbüros) oder Klassenzimmern (insbes. bei offenen Unterrichtskonzepten).
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Wahrnehmungsadäquate Bewertung von Lärm
Lärm ist eine der bedeutensten Quellen umweltbedingter Belastung des Menschen. Lärm (besonders Verkehrslärm) verursacht enorme volkswirtschaftliche Schäden ( z.B. Wert- verlust von Immobilien). Eine gerechte Bewertung des Lärms ist angewiesen auf psychologisch fundierte Meßverfahren. Gegenstand dieses Forschungsbereiches ist die Überprüfung und Entwicklung von Lärmbeurteilungsverfahren.
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Geräuschbewertung und Akustikdesign
Industrielle Geräusche (z.B. Fahrzeuggeräusche, Haushaltsgeräte) werden hinsichtlich ihrer Qualität (Klangfarbe) zunehmend psychoakustisch bewertet und hinsichtlich kunden- und umweltorientierter Kriterien gestaltet. Zusammen mit Partnern aus der Industrie führen wir solche Untersuchungen durch.
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Beeinträchtigung des Gehörs und Rehabilitation
Schwerhörigkeit ist eine "Zivilisationskrankheit" mit ansteigender Tendenz. Eine Reihe von Faktoren, die mit dem Leben in modernen Gesellschaften verbunden sind, können das Innenohr schädigen. Wir befassen uns z.B. mit der Frage, unter welchen Bedingungen Diskotheken-Besuch und Walkman-Hören das Gehör schädigen. Ferner werden Projekte bearbeitet zur Frage der Eignung direkter psychophysischer Skalierungsmethoden als diagnostische Verfahren in der Audiometrie sowie als Verfahren für die Hörgeräteanpassung. Untersuchungen hierzu werden durchgeführt in Zuammenarbeit mit Partnern aus Universitätskliniken und der Industrie. Ein weiteres Projekt betrifft die Erarbeitung von psychologischen Trainings (Hörtraining, soziale Kompetenz) für Hörbehinderte und Hörgeräteträger.
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Umweltschutz und Erwerbsarbeit
Das Projekt verfolgt drei Ziele: (1) Weiterentwicklung des anwendungsorientierten Forschungsprozesses (Sozial- und Umweltpsychologie) zum Thema "Umweltschutz". Methode: Entwurf und exemplarische Erprobung des Forschungsprozesses. (2) Modellentwicklung in den Bereichen Umweltstress, Umwelthandeln in Unternehmen. Methode: empirische Studien (Fragebogen). (3) Erarbeitung von handlungsrelevantem Wissen für den betrieblichen Umweltschutz. Fokus: Intervention, Training. Methode: empirische Studien (Bedarfsanalye, Trainingsevaluation).
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Modellierung von Flächennutzung und Verkehrsgeschehen
Die integrierte Modellierung und Simulation von Flächennutzung und Verkehrsgeschehens auf einer durchgehenden mikroskopischen Ebene.
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